3. deutsch-russisches Anastasia-Treffen in Berlin 

Bericht vom 3. Treffen der Anastasia-Freunde am 13.4.2002 (von Andreas Bunkahle)


Tarika Hoffmann hatte zum dritten Anastasia-Treffen am Samstag, den 13.4.02 im Paul-Gerhardt-Stift in Berlin in der Müllerstraße eingeladen. Es waren ca. 25 Personen anwesend, die sich in einer ersten Runde am Vormittag zu Person, Interessen und Aktivitäten austauschten. Nach dem Mittagessen stieß der Verlagsleiter des Wega-Verlags, Alexander Sojnikow, der die Anastasia-Bücher verlegt, dazu und berichtete über die neuesten Entwicklungen. 
Demnach gibt es Erfreuliches zu berichten: Der fünfte Band "Wer sind wir?" wird Ende April/ Anfang Mai 2002 erscheinen und das Erscheinungsdatum des 6.Bands wird im Oktober sein, wenn Wladimir Megre nach Berlin ins Tempodrom kommt. Die Anastasia-Bände gibt es mittlerweile (natürlich) in Russisch, osteuropäischen Sprachen (Lettland, Litauen), Polnisch, Tschechisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Makedonisch und seit kurzem auch in Englisch. 
Die Veranstaltung ist für Samstag, den 5. Oktober 2002 von 15-20 Uhr in der großen Arena im Tempodrom geplant (3000 Sitzplätze). Der Kartenvorkauf hat bereits begonnen und scheint sich nach Auskunft von Alexander bereits sehr erfreulich positiv zu entwickeln. Es wurden einige organisatorische Fragen und Wünsche zur Veranstaltung geklärt und diskutiert. Walanga vom Lichtring Verlag Berlin (Tel: 030- 306 145 78) hat indes die Leitung für die Organisation des Treffens im Oktober übernommen.
Alexander erzählte, wie er dazu gekommen war, die deutsche Übersetzung von Anastasia vor 3 Jahren im Jahre 1999 zu verlegen und mit welchen Schwierigkeiten er am Anfang zu kämpfen hatte. Ursprünglich war er eigentlich Komponist und als er mit den Anastasia-Büchern in Kontakt kam, spürte er "Ungewöhnliches", versuchte die Telefonnummer von Wladimir Megre zu ermitteln und traf sich dann mit ihm für 2 Tage in Gelendschik am Schwarzen Meer, um dann die Erlaubnis zu erhalten, die Bücher in deutsch verlegen zu dürfen. Anfangs war er durch die einfache literarische Form der Bücher etwas irritiert, die gemessen an der Sprache nicht mit Werken der Weltliteratur mithalten konnten, allerdings durch ihren eigenartigen, bezaubernden Inhalt dies mehr als wett machen. Megre hat ihm bei Treffen noch viele Episoden erzählt, von denen nur 2-3 % in den Büchern stehen. Während im Sommer 1999 noch viele Buchhandlungen von diesem Buch nichts wissen wollten, kamen ab Herbst die ersten Bestellungen per Fax an den Verlag, obwohl so gut wie keine Werbung für diese Bücher gemacht wurde. Megre war, bevor er das erste Mal offiziell nach Neustadt an der Weinstraße zum ersten Treffen der Anastasia-Leser am 6. Januar 2001 nach Deutschland kam, bereits einmal vorher in Deutschland auf Einladung Alexander Sojnikows gewesen, im übrigen die erste Auslandsreise in den Westen für Megre. Alexander beschrieb Megre als einen Menschen, der innerhalb kürzester Zeit sehr viele Veränderungen in seinem Leben erlebte, was ihm fast etwas zu viel wurde und auch dazu führte, dass er sich etwas aus dem öffentlichen Rampenlicht in Rußland zurückgezogen hat. Er findet es allerdings sehr wichtig, im Oktober nach Berlin zu kommen und hat auch dieses Treffen zugesagt. 
Es ist geplant, wieder ein kleines, informelles Treffen der Anastasia-Freunde im September diesen Jahres im Vorfeld der großen Konferenz im Oktober im Tempodrom stattfinden zu lassen. 



Während in Rußland bereits ca. 6 Mio Anastasia-Bücher verkauft worden sind, hat der Wega-Verlag ca. 30-40.000 Bände in deutsch verkauft.. 
                                                                                                                                

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