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Eine kreativer Workshop für Menschen
auf dem Wege zum Selbst
Leitung: Tarika Hoffmann
Das Projekt:
Masken –
faszinierend, ausdrucksstark, unheimlich!
Sie gehören zu den frühsten Darstellungsmitteln der Menschen und fanden in
vielen Urvölkern Einsatz bei Götterbeschwörungen, Heilritualen oder
Vertreibung böser Geister. Auch die heutigen Karnevalsumzüge lassen sich
auf diese Ursprünge zurückführen.
Allerdings spielen Masken auf den verschiedenen Ebenen des
gesellschaftlichen Lebens, in Beruf, Familie und Freizeit auch eine wichtige
Rolle. Gemeint sind die unsichtbaren Masken, die wir aufsetzen, um das
breite Spektrum unserer Gefühle, Stimmungen und Empfindungen nicht
ungefiltert nach außen dringen zu lassen.
In unserem ersten Beziehungsgeflecht, der Familie, haben wir früh gelernt,
unsere wahren Bedürfnisse im Rahmen von gesellschaftlichen Regeln,
Konventionen, Glaubenssätzen, Abhängigkeitsstrukturen etc. zu gestalten.
Im Laufe unseres Lebens werden diese so entwickelten Verhaltensweisen leicht
zur „zweiten Haut“, denn die Muster werden in der Regel soweit
verinnerlicht, dass wir sie als unbewusst Rollen leben. Einerseits, um
unsere Grundbedürfnisse nach gesellschaftlicher Anerkennung, Liebe und
Sicherheit zu befriedigen, andererseits um uns vor schmerzlichen Erfahrungen
und Verletzungen durch andere zu schützen. Der Preis für diese „Überlebenstechnik“
ist hoch. Stück für Stück entfernen uns diese „Rollen“ von uns
selbst, unserer Kreativität, Lebensfreude und Lebenslust. Das Leben wird
zur Last. Lebenskrisen, Depression und Krankheit können die Folge sein.
Tief in uns lebt die Sehnsucht des Lebens nach sich selbst, nach Freiheit,
Spontaneität, Authentizität und Lebensfreude. Doch wir haben uns selbst,
unser wahres Selbst, verloren. Es sehnt sich in uns danach, ursprünglich,
unbeschwert und heil und zu sein.
Das Zusammenspiel von Meditation, Maskenbau und Maskenspiel
hilft auf sanfte Art, mit eigenen Mustern und Blockaden in Kontakt zu
kommen, deren Wurzeln vielleicht zu erspüren, und so, Stück für Stück,
den „Diamanten in uns“, unser wahres Selbst, zum Leuchten zu bringen.
Meditation führt uns dabei zu innerer Ruhe. Beim Modellieren der Masken auf
Ton kommen wir mit Anteilen in uns selbst in Berührung. Im Maskenspiel
eröffnet sich ein Erfahrungsraum, der zum befreienden Abenteuer werden
kann. Musik, sanfte Körperübungen sowie Phantasiereisen unterstützen
diesen Prozess.
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Projektablauf
1. Erstellen eines Grundstockes aus Zeitungspapier

2. Verteilen des Tons über dem Grundstock

3. Modellieren des Tons zu einer Maskengrundlage

4. Abdecken der entstandenen Form mit Klarsichtfolie

5. In Streifen gerissenes Zeitungspapier wird in Leim getränkt und in mehreren Lagen über die Form
geschichtet. Den Abschluss bildet eine Schicht aus Packpapier, die dann später lackiert oder bemalt werden kann.


6. Wenn die Maske getrocknet ist, wird sie „geboren“, d.h. der Ton wird von der Maske entfernt. Dazu wird zunächst der Grundstock (Papier oder Stein) aus dem Ton gelöst.

7. Danach trennt man die Maske von der Form


8. Die Maske wird an den Rändern begradigt

9. Zum Tragen der Masken wird ein Gestell aus Pappe an die Kopfform angepasst, an dem später die Maske befestigt wird. Stoff verhüllt den Kopf.


Teil 2: Maskenspiel
Das Maskenspiel mit der eigenen Maske kann beginnen. Die Grundlagen der Makenarbeit werden in den Phasen, in denen die eigene Maske trocknet, mit einer Neutralmaske (Weißmaske) vermittelt.

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